Gaeta, 25. Oktober 2025 – Regionaler UROP-Kongress
Am 25. Oktober fand in Gaeta der Regionalkongress der UROP (Gesellschaft für Urologie des Privaten Krankenhauswesens) statt, eine bedeutende Veranstaltung, die Urologen aus ganz Italien versammelte, um über hochaktuelle klinische und chirurgische Themen zu debattieren. Unter den namhaften Gästen war Dr. Gabriele Antonini eingeladen, einen Meistervortrag zum Thema Penisprothesen zu halten und dabei die delikate und entscheidende Frage zu erörtern: „Wie, wann und bei wem sollte dieses Implantat eingesetzt werden?“
Als Gast von Dr. Francesco Barrese und Dr. Domenico Tuzzolo hob Dr. Antonini die Wichtigkeit einer strengen Patientenauswahl hervor, indem er betonte, dass Personen, die an chronischer erektiler Dysfunktion leiden und nicht auf orale Pharmakotherapien ansprechen, die idealen Kandidaten für die Implantation einer dreiteiligen hydraulischen Penisprothese darstellen. „Medikamente sind eine Bedarfstherapie – erklärte Antonini – während die wahre und endgültige Heilung der schweren erektilen Dysfunktion in der prothetischen Implantation liegt. Sie stellt eine stabile, sichere und dauerhafte Funktion wieder her.“
Ein besonders innovatives Thema, das während des Vortrags aufkam, ist der Vorschlag einer kontextuellen Implantation im Rahmen der robotischen Prostatektomie bei onkologischen Patienten.
Kontextuelle Implantation und Vorteile
Antonini verdeutlichte, dass es bei präoperativ vorliegender erektiler Dysfunktion äußerst vorteilhaft ist, die Prothese in derselben chirurgischen Sitzung zu implantieren:
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Es beugt der Verkürzung des Penis vor (bis zu 0,5 cm pro Jahr post-interventionell);
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Es reduziert signifikant das Risiko einer postoperativen Depression;
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Es erspart dem Patienten lange, kostspielige und oft ineffektive Rehabilitationswege;
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Es entlastet die Gesetzliche Krankenversicherung (SSN), die heute mit erheblichen Ausgaben für orale Therapien mit geringer Wirksamkeit bei dieser spezifischen Patientengruppe belastet ist.
Der Vortrag von Dr. Antonini stieß auf großes Interesse und hohe Beteiligung, was die unverzichtbare Rolle der prothetischen Chirurgie bei der Behandlung der schweren erektilen Dysfunktion und im Bereich der funktionellen Rehabilitation nach Tumoren bekräftigt. Eine maßgebliche Stimme, die die urologische Welt zu einer tiefgreifenden Neubewertung von Strategien, klinischen Pfaden und Prioritäten auffordert, mit dem Blick auf die tatsächliche Lebensqualität der Patienten.