Prof. Gabriele Antonini Penisprothesenchirurgie und Roboterzystektomie Rom.Die italienische Medizin markiert einen beispiellosen Meilenstein auf globaler Ebene. In der Poliklinik Tor Vergata in Rom wurde zum ersten Mal weltweit eine hochkomplexe kombinierte Operation durchgeführt: eine robotergestützte Zystektomie mit orthotoper Neoblasenrekonstruktion und gleichzeitiger Implantation einer dreiteiligen hydraulischen Penisprothese.
Der Patient, ein 70-jähriger Mann, wurde von Ärzten mit der Diagnose Blasenkrebs aufmerksam. Ebenfalls stark motiviert von dem Wunsch, sein Sexualleben zu bewahren – unterstützt von einer 50-jährigen Partnerin – stand er vor einem innovativen Therapieweg, der das Paradigma der urologischen Chirurgie radikal veränderte.

Ein noch nie dagewesener Eingriff
Die Operation umfasste:

  • die vollständige Entfernung der Blase und der Prostata;
  • die Rekonstruktion einer neuen Blase mithilfe eines Darmsegments (Neublase);
  • die kontextuelle Implantation einer Penisprothese;
  • Dank der Roboterchirurgie, die höchste Präzision und optimale onkologische Ergebnisse ermöglicht, wurde alles in einer einzigen Operationszeit durchgeführt.

Die Protagonisten dieser revolutionären Intervention waren Professor Pierluigi Bove und Professor Gabriele Antonini, letzterer gilt neben Professor Paul Perito international als einer der führenden Experten für die Implantation von Penisprothesen.

Technische Innovation und klinische Vision
Die Prothese wurde mit einer infrapubischen Technik implantiert, für die Professor Antonini als einer der führenden Experten weltweit gilt. Dieser Ansatz garantiert:

  • hervorragende ästhetische Ergebnisse;
  • hohe Funktionalität;
  • deutliche Reduzierung des Infektionsrisikos.

Aber das wirklich Innovative ist die Gleichzeitigkeit des Eingriffs.
Traditionell sind Patienten, die sich einer onkologischen Operation im Beckenbereich unterziehen, später mit dem Problem der erektilen Dysfunktion konfrontiert – oft erst nach Monaten oder Jahren. In diesem Fall wurde jedoch beschlossen, sofort einzugreifen und Folgendes zu vermeiden:

  • Penisverkürzung
  • negative psychologische Auswirkungen
  • Notwendigkeit einer zweiten Operation

Ein Paradigmenwechsel in der Patientenversorgung
Dieser Ansatz stellt eine wahre Kulturrevolution dar, noch vor einer chirurgischen. Dabei geht es nicht mehr nur um die Heilung des Tumors, sondern um den Erhalt der Lebensqualität des Patienten in seiner Gesamtheit, auch im sexuellen und zwischenmenschlichen Bereich.
Wie Experten betonen, kann die psychische Belastung einer erektilen Dysfunktion verheerend sein, insbesondere bei Patienten, die bereits eine komplexe onkologische Reise hinter sich haben. Sofortiges Eingreifen bedeutet, das Risiko einer Depression, Isolation und einer Verschlechterung des Lebens des Paares zu verringern.

Italienische Exzellenz in der Welt
Dieser Eingriff bestätigt die Rolle von Professor Antonini als absoluter Bezugspunkt in der funktionellen Urologie, nicht nur in Italien, sondern auch auf europäischer und internationaler Ebene. Seine Erfahrung garantiert höchste Ansprüche an Sicherheit, Ästhetik und funktionelle Ergebnisse.
Gleichzeitig zeigt der Erfolg des Teams von Tor Vergata, dass die italienische Chirurgie heute an der Weltspitze steht und in der Lage ist, Innovationen zu entwickeln und integrierte therapeutische Lösungen vorzuschlagen, die onkologische Radikalität und das Wohlbefinden des Patienten vereinen.

Auf dem Weg zu einem neuen Pflegestandard
Die Operation stellt ein „Vorher und Nachher“ in der Behandlung von Beckentumoren dar. Das zukünftige Ziel besteht darin, diesen Ansatz zunehmend zugänglich zu machen, auch durch die Einbeziehung von Penisprothesen in die Essential Levels of Assistance (LEA).
So wie das Recht auf eine sofortige Brustrekonstruktion nach einer Mastektomie nun für Frauen verankert ist, könnten bald auch Männer von einer sofortigen funktionellen Rekonstruktion profitieren.
Eine stille Revolution, aber dazu bestimmt, das Leben Tausender Patienten zu verändern.


adnkronos